Vor einiger Zeit fragte mich Wolfgang Lißner, ob ich das Buch „Die Hütte“ kennen würde, ich verneinte. Zu meinem Geburtstag hat er es mir dann geschenkt. Dann lag es solange im Regal, bis ich neues Lesefutter brauchte. Nachdem ich jedoch die ersten Seiten gelesen hatte, konnte ich es nicht mehr zur Seite legen …
Das Buch erzählt die Geschichte eines Mannes, der einen Schicksalsschlag erlitten hat. Einen, den man sich als Vater und Ehemann nicht einmal vorzustellen wagt. Zudem sind derart schmerzvolle Erfahrungen besonders für Männer nur schwer zu bewältigen. So auch in dieser Geschichte zerbricht der Mann fast daran. Eines Tages bekommt er dann eine Einladung, die er zuerst für einen schlechten Scherz hält, da sie direkt mit seinem Schmerz zusammenhängt. So wie sie formuliert ist, macht sie ihn furchtbar wütend aber dann doch auch neugierig. Er nimmt diese Einladung schließlich an und erlebt ein Wochenende, welches ihn völlig umkrempelt. Ein Wochenende, während dessen dieser Mann durch ein tiefes Tal von Wut, Hass und Trauer wandelt aber zugleich auch Freude, Liebe und Geborgenheit und am Ende Erlösung findet. Eine (mögliche) faszinierende Geschichte über Gott, so finde ich, bei der man als Leser mitgenommen wird auf eine Art Achterbahnfahrt der Gefühle, bei der nicht selten Tränen fließen über die traurigen Geschichten dieser Welt, man sich mit allen seinen Fragen wiederfindet, um dann im nächsten Moment in sich eine Hoffnung zu fühlen, die doch nur von Gott geschenkt werden kann …
So wünsche ich allen viel Spaß beim Lesen und eine hoffnungsvolle Einstellung zum Leben.

Achim Mogk